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Die Honda CB550 Four war ein Mittelklasse-Motorrad der japanischen Firma Honda. Es war das Nachfolgemodell der populären Honda CB500 Four und wurde in zwei Varianten angeboten, als Honda CB550 K (product code 374) von 1974–1979 mit 4-in-4 Auspuffanlage und als Honda CB550 F four-in-one (product code 390) von 1975–1978 mit 4-in-1 Auspuffanlage.

 

Änderungen gegenüber dem Vorgänger CB500 Four

Die Leistung lag mit 50 PS etwas höher als beim Vorgängermodell CB500 Four (48 PS), daneben wurde mehr Drehmoment in mittleren Drehzahlen erreicht. Dies wurde durch einen größeren Hubraum mit einer Bohrung von 58,5 gegenüber 56 mm erreicht, während Kurbeltrieb und Hub unverändert blieben.

Filterung und Rückführung der Kurbelgehäusegase verminderten die Emissionen des Motors, eine zusätzliche kleine Ölpumpe verbesserte die Schmierung der Getriebehauptwelle. Weiterhin wurde die Kupplung neu konstruiert, um vorher gelegentlich auftretendes Durchdrehen abzustellen. Änderungen an der Getriebeschaltung verbesserten die Schaltbarkeit, eine einfacher und wirksamer konstruierte Telegabel optimierte den Fahrkomfort. Daneben gab es kleine Änderungen an Fahrwerksteilen.

Design und Ausstattung blieben dagegen fast unverändert.

Im Design ähnlich der CB750 Four K7, vermittelte die CB550 F aufgrund ihres Gewichtes von fahrbereit nur 206 kg bzw. 212 kg ein besseres Handling als das große Modell. Der Leistungsunterschied von etwa 15 PS zur rund 250 kg schweren CB750 F fällt etwa auf kurvigen Landstraßen kaum ins Gewicht. Die von 1975–1978 gebaute und gegenüber der ursprünglichen CB500 F etwas moderner gestaltete CB550 Four-in-one (F1/F2) mit 4-in-1-Anlage hatte auf dem Tank die Zusatzbezeichnung Super Sport. Da die 4-in-1 Version von den Kunden nicht so gut angenommen wurde, kam ab 1977 die Variante (K3) mit der 4-in-4 Auspuffanlage auf den Markt, um an die alte und weiter nachgefragte Optik der CB500 F anzuknüpfen. Sie wurde wesentlich häufiger verkauft und bis 1979 gefertigt.

Schwachstellen 

Ein Problem der Baureihe waren anfangs die Getrieberäder des 2. und 3. Ganges. Honda bot daraufhin Zahnräder mit verstärkten Klauen an, die häufig umgerüstet wurden. Laufleistungen von 100.000 km und mehr ohne Überholung des Motors sind für diese Baureihe keine Seltenheit.